DORIS SOFFEL

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"Diese Stimme steht voll im Saft, der Vortrag ist kontrolliert und differenziert, kennt harrsche Akzente und lockende Manipulation, kann auftrumpfen und schmeicheln. Soffels Klytämnestra ist das, was die Italiener so schön un mostro sacro nennen; gerade weil sie Übertreibungen und billige Effekte nicht nötig hat, auch die notorischen Stellen wie das „Kleid zerfressen von den Motten“ kommen gesungen und mit Nachdruck. Überhaupt wird Hofmannsthals Text von ihr nicht nur gesungen, sondern geradezu zelebriert; da hockt man auf der Sitzkante, um ja keine Note und kein Wort zu verpassen. Ein Ereignis!" - Operalounge, April 2016



"Die weite Spanne zwischen majestätischer Gebärde und körperlichem wie seelischem Verfall füllte Doris Soffel als Klytemnästra souverän aus, auch vokal entsprachen dem vielseitige Nuancen und Finessen zwischen Sprechgesang und hochdramatischer Mezzoattitüde." - Der Opernfreund, 5 April 2016


“Doris Soffel sang a Herodias of such astonishing power, richness, precision and dramatic presence. She dominated, both vocally and dramatically, in a way that I don’t recall any Herodias I’ve ever encountered before doing quite so comprehensively or to such thrilling effect." - Opera Britannia, London, 2 September 2014



"Mezzo-soprano Doris Soffel gives a marvelously contoured performance, perfectly capturing the imperative,jealous Herodias.“ - Washington Examiner

"Eine große Vielschichtigkeit demonstriert die deutsche Mezzosopranistin Doris Soffel als Madame de Croissy. Sie dominiert weitgehend den ersten Akt mit ihrer großen dramatischen Stimme und liefert später eine unglaublich berührende Sterbeszene. Sie spielte außergewöhnlich gut, aber es war vor allem ihre Stimme, die ich nie vergessen werde. Hier hört man eine Stimme, die so viel Leben in sich aufgenommen zu haben scheint, ohne dabei die Kunst des Singens vergessen zu haben. Schöner kann man die Alte Priorin nicht bekommen heutzutage. Unvergesslich, unvergleichlich, einfach wahnsinnig." - Operalounge, Nov 2015


"Soffel’s Fricka was surely one of the great performances I have seen in opera" - Berkshire Review

"Eine Wahnsinns-Amme mit dämonischer Tiefe und sicheren Höhen" - Opern Freund

"Doris Soffel should surely own the role of the Nurse by now...what really took my breath away was her controlled legato singing, especially at hushed volumes. Out of full rant, she could pull back to caress a phrase with an unearthly beauty. Ms. Soffel’s performance was a study in pacing, technique, and a perfect marriage of her considerable talents with explosive material." - Opera Today

"Soffel was an absolute pleasure, all hectoring menace and unhinged, barely concealed contempt." - Stephen Graham, musicalcriticism.com